Bauchnabelpiercing entzündet ?
Ein Piercing ist ein Eingriff in den Körper und daher
durchaus mit Risiken und Gefahren verbunden. So ist es
möglich, dass sich ein Bauchnabelpiercing entzündet und
dabei starke Schmerzen hervorruft. Wer sich jedoch an die
Pflegehinweise des Piercers hält, kann mögliche
Schwellungen gut behandeln, so dass diese in nur wenigen
Tagen verschwinden.
Mögliche Schwellungen nach dem Bauchnabelpiercing
stechen
Beim Stechen eines Bauchnabelpiercings kommt es häufiger
vor, dass sich die Einstichstelle anschwillt. Eine solche
Schwellung wird vom Körper selbst hervorgerufen, der das
Bauchnabelpiercing als Fremdkörper ansieht und somit seine
Abwehrkräfte mobilisiert. In der Regel jedoch wird eine
solche Schwellung innerhalb weniger Tage wieder abklingen,
ohne dass sich das Bauchnabelpiercing entzündet.
Um zu verhindern, dass sich ein Bauchnabelpiercing
entzündet ist es wichtig, die Pflegehinweise zu beachten,
die man sowohl im Internet findet wie auch von einem
Piercer erklärt bekommen sollte. So ist es notwendig, das
frische Piercing in den ersten Tagen regelmäßig zu
desinfizieren. So werden mögliche Bakterien, die bereits
in die Wunde eingedrungen sind, sofort entfernt, und zwar
bevor sich das Bauchnabelpiercing entzündet. Das hierfür
notwendige Desinfektionsspray bieten versierte und
erfahrene Piercer ihren Kunden gleich mit an, so dass man
es bereits ab dem ersten Tag verwenden kann. Damit sich
das Bauchnabelpiercing nicht entzündet, sollte man das
Desinfektionsspray auf die Einstichstelle auftragen und
schließlich eventuell vorhandene Hautverkrustungen
ablösen. Das Piercing kann dann ganz behutsam hin und her
bewegt werden, so dass die Desinfektionsflüssigkeit durch
die gesamte Wunde gelangen kann. Bakterien haben so keine
Chance, so dass sich das Bauchnabelpiercing nicht
entzündet.
Für eine schnelle Heilung ist es zudem ratsam, in den
ersten Tagen auf Sport und anstrengende Bewegungen zu
verzichten, so dass die Wunde in Ruhe heilen kann. In den
Folgenden Wochen dann sollte die Wunde mit einem Pflaster
abgeklebt werden, damit sich das Bauchnabelpiercing nicht
entzündet. Schließlich kann auch Schweiß in die Wunde
gelangen und hier für Entzündungen sorgen.
Wenn starke Entzündungen auftreten
Obwohl das Bauchnabelpiercing in den meisten Fällen sehr
gut abheilt, kommt es mitunter vor, dass sich das
Bauchnabelpiercing entzündet. Dies ist vor allem dann der
Fall, wenn die Pflegehinweise nicht beachtet werden oder
wenn der Hosenbund zu eng sitzt. Auch zu starke
Anstrengungen in den Tagen nach dem Stechen können dazu
führen, dass sich ein Bauchnabelpiercing entzündet und so
enorme Probleme bereiten kann.
Hat sich das Bauchnabelpiercing entzündet, sollte man
die Desinfektion weiter fortführen, auch eine
entzündungshemmende Creme kann helfen, die Schwellung zu
reduzieren und die Entzündung zu bekämpfen. Sollte die
Schwellung jedoch auch nach einigen Tagen nicht
zurückgehen und sollten die Schmerzen derart stark werden,
dass sie kaum mehr auszuhalten sind, sollte man einen Arzt
aufsuchen. Vielfach hat sich das Bauchnabelpiercing dann
nämlich nicht nur entzündet, sondern es eitert auch und
ist so eine Gefahr für den gesamten Organismus geworden.
Sollte der Eiter nämlich in die Blutbahn geraten, droht
eine Blutvergiftung. Es ist daher wichtig, bei starken
Schmerzen und anhaltenden Schwellungen einen Arzt zu
konsultieren, um weiteren Schaden für den Körper
abzuwenden. Der Arzt wird die Entzündung dann entsprechend
behandeln. In einigen Fällen jedoch ist es nötig, das
Bauchnabelpiercing, das sich entzündet hat, zu entfernen,
um die Wunde zu säubern und die Entzündung zu bekämpfen.
Dies jedoch muss individuell entschieden werden.

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