Bauchnabelpiercing und Schwangerschaft
Ein Bauchnabelpiercing verschönert nahezu jeden Bauch -
auch in der Schwangerschaft. Daher wünschen sich viele
Frauen, ihr Bauchnabelpiercing auch in der Schwangerschaft
tragen zu können. Sie befürchten jedoch, sich oder dem
Ungeborenen Schaden zuzufügen und nehmen ihr
Bauchnabelpiercing daher während der Schwangerschaft ab.
Dies jedoch ist nicht nötig.
Das Bauchnabelpiercing in der Schwangerschaft
Werdende Mütter wollen sich und ihren Nachwuchs möglichst
nicht schädigen und ernähren sich daher sehr gesund. Auch
bezüglich eines Bauchnabelpiercings gibt es in der
Schwangerschaft viele Fragen. So entscheiden sich viele
Frauen, ihr Bauchnabelpiercing in der Schwangerschaft zu
entfernen, um es erst nach der Entbindung wieder
einzusetzen. Andere Frauen hingegen zeigen gern ihren
gepiercten Babybauch, der durch das Piercing noch schöner
zu sein scheint.
Grundsätzlich bestehen keinerlei Risiken, wenn das
Bauchnabelpiercing in der Schwangerschaft getragen wird.
Die Erfahrung vieler Frauen zeigt, dass das Piercing weder
stört noch unangenehm auffällt. Beachtet werden sollte
allerdings, dass in der Schwangerschaft das
Bauchnabelpiercing zu kurz werden kann, da der Bauch ja
Woche für Woche wächst. Dies kann durchaus zum Einwachsen
des Piercings oder aber zu einer Entzündung vom
Bauchnabelpiercing in der Schwangerschaft führen. Eine
solche Entzündung wäre dann allerdings sowohl für die
werdende Mutter wie auch für das Ungeborene sehr
gefährlich, da sich die Keime durch die Blutbahn auf den
ungeborenen Nachwuchs ausbreiten könnten.
Spezielle Piercings für Schwangere
Um die Risiken beim Bauchnabelpiercing in der
Schwangerschaft zu reduzieren, haben die Schmuckhersteller
spezielle Schmuckstücke für werdende Mütter entwickelt.
Das spezielle Bauchnabelpiercing für die Schwangerschaft
zeichnet sich durch Überlänge aus, so dass ein Einwachsen
und schließlich auch eine Entzündung verhindert werden
kann. Zudem ist das Bauchnabelpiercing für die
Schwangerschaft deutlich flexibler als andere Piercings,
so dass es auch bei einem wachsenden Bauch oder einem
strampelnden Kind nicht stört. Letztlich sind die
Piercings für Schwangere aus antiallergenen Materialien
hergestellt, die auf das Kind keine negativen Auswirkungen
haben.
Schwangere sollten sich möglichst früh für das
Bauchnabelpiercing für die Schwangerschaft entscheiden. So
kann sichergestellt werden, dass das Piercing während der
Schwangerschaft gut aussieht und gleichzeitig keinen
Schaden anrichten kann. So kann das Bauchnabelpiercing
während der gesamten Schwangerschaft getragen werden,
wodurch sich die Mutter noch schöner fühlt. Die
Schwangerschaftsstreifen sind dann kein Thema mehr.
Spezielle Bauchnabelpiercings für die Schwangerschaft gibt
es in vielen Onlineshops, die auch "normale"
Bauchnabelpiercings anbieten. Hier finden sich in der
Regel viele verschiedene Modelle, aus denen die Mutter
dann auswählen und sich und ihren Bauch verschönern kann.
Durch den Onlinekauf können zudem Kosten gespart werden,
da viele Piercings deutlich günstiger sind als etwa beim
Kauf vom Piercer.
Vorsicht beim Stechen
Obwohl das Tragen vom Bauchnabelpiercing in der
Schwangerschaft grundsätzlich nicht gefährlich ist, sollte
man darauf verzichten, als Schwangere ein Piercing stechen
zu lassen. Auch wenn es grundsätzlich schön ist, den
Babybauch mit einem Bauchnabelpiercing in der
Schwangerschaft verzieren zu lassen, sind die Risiken, die
hierbei auftreten können, einfach zu groß.
Wie bei allen anderen Piercings auch können sich durch
die in den Bauch eingefügte Wunde durchaus Entzündungen
ergeben, die selbst durch gute Bauchnabelpiercing Pflege
nicht vermieden werden können. Diese Entzündungen können
sogar vereitern und müssen dann ärztlich behandelt werden.
Eiter jedoch kann durch die Blutbahnen bis zum
Neugeborenen gelangen und dort Schäden anrichten. Und auch
die Mutter kann hierdurch stark geschwächt werden.
Man sollte daher auf das Stechen vom Bauchnabelpiercing
in der Schwangerschaft verzichten. Im Anschluss daran
jedoch bestehen hierfür keine Bedenken mehr. Die möglichen
Risiken sind dann von einem anderen Piercing nicht mehr zu
unterscheiden.

Schwangerschaft und ein Bauchnabelpiercing
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